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1nfusion (onefusion AG)

Bei Infusionspumpen können Probleme bei Sicherheit und Genauigkeit zu medizinischen Komplikationen führen. Basierend auf einer proprietären Sensortechnologie entwickelt 1nfusion eine neue Generation von Infusionspumpen, die durch Sicherheit, Genauigkeit und einfache Nutzbarkeit gekennzeichnet sind.

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Josef M. Thalmann

Über uns

Am Weg zum neuen Standard bei Infusionspumpen

Infusionspumpen werden in Krankenhäusern weit verbreitet eingesetzt. Häufig auftretende Probleme bei Sicherheit und Genauigkeit von Infusionspumpen können zu schweren medizinischen Komplikationen führen. Basierend auf einer proprietären Sensortechnologie entwickelt das Schweizer Medizintechnik Startup 1nfusion (Onefusion AG) eine neue Generation von Infusionspumpen, die durch Sicherheit, Genauigkeit und einfache Nutzbarkeit gekennzeichnet sind. Das erste Produkt wird bereits erfolgreich klinisch eingesetzt.

 

Infusionspumpen – das von vielen Anwendern unterschätzte Sicherheitsrisiko im Krankenhaus

9 von 10 Patienten im Krankenhaus bekommen eine Infusionstherapie – entsprechend dessen werden Infusionspumpen überall in Krankenhäusern auf der ganzen Welt eingesetzt. Nur einem kleinen Teil der Anwender ist es heute wirklich bewusst, dass bisherige Infusionspumpen nicht wissen, wieviel Flüssigkeit tatsächlich beim Patienten ankommt; dies führt dazu, dass häufig auftretende klinische Situationen wie z.B. Okklusionen im Schlauch, geknickte Schläuche oder Schwierigkeiten beim venösen Zugang gar nicht oder nur sehr spät detektiert werden. Diese grundsätzliche Schwäche heutiger Infusionspumpen führt zu vielfachen Problemen bei Sicherheit und Genauigkeit, welche zu einer hohen Anzahl von leichten, mittleren aber auch schweren medizinischen Komplikationen führt. Die amerikanische Regulierungsbehörde FDA verzeichnete über einen Zeitraum von 6 Jahren jede halbe Stunde eine Beschwerde aufgrund von Infusionspumpen; jede dritte Beschwerde erfolgte aufgrund einer schwerwiegenden medizinischen Komplikation. Seit 2010 ist die FDA sehr aktiv bemüht, diese Situation zu verbessern und hat z.B. seither über 300 verschiedene Infusionspumpentypen vom Markt rückgerufen.

Innovative Schweizer Technologie zur weltweiten Steigerung der Patientensicherheit bei Infusionspumpen

Das Gründungsteam von 1nfusion lernte sich bei einem international führenden Sensorhersteller kennen und führte schließlich einen Spin-off durch. Zügig wurde ein Unternehmen aufgesetzt und eine proprietäre Sensortechnologie entwickelt. Mit der Flussmessung ist es möglich, kontinuierlich und beinahe in Echtzeit den tatsächlichen Fluss direkt im Infusionsschlauch exakt zu messen und entsprechend zu regulieren. (Bisheriger Standard in der Infusionstechnik ist die sogenannte „Druckmessung“, bei der außen am Schlauch die Druckveränderungen gemessen werden.) Unterstützt durch erfahrene Schweizer Business Angels sowie einer größeren Zahl von Privatinvestoren konnte mit der FlowBox rasch das erste Produkt entwickelt, die CE-Zulassung erlangt werden und ein kompaktes und erfahrenes Team aufgebaut werden. Aktuell sammelt man gerade umfangreiche klinische Erfahrung in einem der größten Schweizer Krankenhäuser um die Produktreife weiter zu verbessern und das Produkt an die klinischen Anforderungen optimal anzupassen. Noch in diesem Jahr ist der Einsatz in weiteren führenden Krankenhäusern im D/A/CH-Raum vorgesehen, zudem sollen die ersten Produkte an Pionier-Krankenhäuser ausgeliefert werden. Infusionspumpen von 1nfusion ermöglichen höhere Patientensicherheit, mehr Genauigkeit und sind einfacher in der Handhabung. Darüber hinaus sind Anwender von der verbesserten Mobilität der FlowBox begeistert. Neben den medizinischen Vorteilen sowie der verbesserten Anwendung zielen 1nfusion Produkte zusätzlich auf eine verbesserte Ökonomie der Krankenhäuser ab.

Allgemeine Informationen
http://www.1nfusion.com
Firmengrösse
1-10 Mitarbeiter
Gegründet
2016