SLM gefertigte Titanimplantate

Die Hochschule für Life Sciences der FHNW betreibt einen qualifizierbaren Selective Laser Melting (SLM) Prozess zur Herstellung von Medizinprodukten aus Titan Grade 2.

Showcase (reales Anwendungsbeispiel)

Die Hochschule für Life Sciences der FHNW hat eine fast 20 Jahre andauernde Erfahrung in der Anwendung von Additive Manufacturing (AM) Technologien für unterschiedliche Industrieanwendungen. Seit 11 Jahren ist die Hochschule auf medizinische Anwendungen fokussiert und betreibt seither in diesem Bereich intensiv Forschung mit engem Bezug zur klinischen Anwendung. Die komplette Prozesskette der Implantatherstellung, beginnend bei der Bildakquise (CT), bis zur Datenumwandlung und 3D Modellierung, aber auch über die Herstellung, Qualifizierung bis hin zur Nachbearbeitung und Reinigung sind abgebildet.

Die Hochschule betriebt hierfür ein gut ausgestattetes Labor mit aktuell 9 AM Anlagen für Polymere, Biokeramiken und Metalle, aber auch für biologische Materialien wie Bio-Inks und Zellen. Nebst den  Herstellungsverfahren gehören die Materialforschung wie auch die AM Prozessentwicklung, sowie die für AM angepasste Implantat-Modellierung zu den Kernkompetenzen der FHNW. 

2012 konnten anhand von klinischen Studien erstmals SLM Titanstrukturen als verbleibende Implantate bei Menschen eingesetzt werden. Ein Jahr später wurde dieser Meilenstein zum Anlass genommen, diesen Forschungsbereich als Startup (Mimedis AG, www.mimedis.com) auszugliedern um fortan die klinische Anwendung über dieses Unternehmen weiter vorantreiben zu können.

An der FHNW werden nebst Titanmaterialien auch...

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Die Hochschule für Life Sciences der FHNW hat eine fast 20 Jahre andauernde Erfahrung in der Anwendung von Additive Manufacturing (AM) Technologien für unterschiedliche Industrieanwendungen. Seit 11 Jahren ist die Hochschule auf medizinische Anwendungen fokussiert und betreibt seither in diesem Bereich intensiv Forschung mit engem Bezug zur klinischen Anwendung. Die komplette Prozesskette der Implantatherstellung, beginnend bei der Bildakquise (CT), bis zur Datenumwandlung und 3D Modellierung, aber auch über die Herstellung, Qualifizierung bis hin zur Nachbearbeitung und Reinigung sind abgebildet.

Die Hochschule betriebt hierfür ein gut ausgestattetes Labor mit aktuell 9 AM Anlagen für Polymere, Biokeramiken und Metalle, aber auch für biologische Materialien wie Bio-Inks und Zellen. Nebst den  Herstellungsverfahren gehören die Materialforschung wie auch die AM Prozessentwicklung, sowie die für AM angepasste Implantat-Modellierung zu den Kernkompetenzen der FHNW. 

2012 konnten anhand von klinischen Studien erstmals SLM Titanstrukturen als verbleibende Implantate bei Menschen eingesetzt werden. Ein Jahr später wurde dieser Meilenstein zum Anlass genommen, diesen Forschungsbereich als Startup (Mimedis AG, www.mimedis.com) auszugliedern um fortan die klinische Anwendung über dieses Unternehmen weiter vorantreiben zu können.

An der FHNW werden nebst Titanmaterialien auch weitere Metalle wie etwa NiTi oder Magnesium für die SLM Verarbeitung erforscht. Im Bereich Keramiken werden Knochenersatzmaterialien verarbeitet und neue Material spezifische 3D Druckprozesse entwickelt.



Dienstleistungsgruppen

Auftragsfertigung
    Fertigung von Bauteilen und Baugruppen

Anwendungsbereich

Implantate (aktiv und passiv)

Kunde

Mimedis AG

Industrie

Medizintechnik

Realisierte Vorteile

Kundenindividuellere Lösung / Zugang zu grosser Produktvielfalt

Verwendete Technologien

Laser Melting

Verwendete Materialien

Metal / Titan / titanium / Ti Grade 2

Anbieter, welcher diesen Showcase ermöglicht hat

FHNW - Hochschule für Life Sciences

Medical Additive Manufacturing - implant design, production, material sciences and AM process qualification

Ihre Kontaktperson bei FHNW - Hochschule für Life Sciences

Kontaktieren Sie:

Prof. Dr. Erik Schkommodau
Leitung Forschung und Entwicklung
Kompetenzbereich: Medizintechnik

Foto von Prof. Dr. Erik Schkommodau

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