Sorgfalt bei der Medikamentenzubereitung nimmt zu

Die Branche verlangt nach aufwendigeren, medizinischen Lösungen in der Medikamentenzubereitung. Viele Krankenhäuser und Pharmahersteller setzen daher beim Arzneimitteleinsatz bereits auf neue Technologien von RoweMed, um den höchsten Qualitätsansprüchen zum Schutz des Patienten gerecht zu werden.

Im Bett liegt eine Patientin. An der Seite sind Medikamente zu sehen. Schläuche führen zu der kranken Frau. Doch bevor zum Beispiel das Schmerzmittel oder die Infusion den Patienten über den zentralen Venenkatheter erreichen, laufen sie durch einen Infusionsfilter. „Die Flüssigkeit kommt in der oberen Filterkammer an, wird durch eine Membran in die untere Filterkammer geleitet und fliesst dann durch den Schlauch zum Patienten“, erklärt Dr. Dirk Forberger, „so werden Bakterien, Schmutz wie kleine Glaspartikel von den Ampullen und natürlich Luft herausgefiltert.“

RoweMed produziert diesen medizinischen Filter in unterschiedlichen Grössen und Farben. Im September 2019 wurde der Medizintechnik-Spezialist für seine Arbeit mit dem „Grossen Preis des Mittelstandes“ von der Oskar-Patzelt-Stiftung ausgezeichnet und konnte sich dabei gegen knapp 100 deutsche Firmen durchsetzen. 


Die Branche verlangt nach umfangreicheren Lösungen

Krankenhäuser und Pharmahersteller setzen beim Arzneimitteleinsatz bereits auf neue Technologien von RoweMed. Der Medizintechnikhersteller will die Entwicklung und Fertigung vollständiger Systeme zum Handling von Flüssigkeiten bei der Medikamentenherstellung ausbauen und dafür die Produktion in Mecklenburg massiv aufstocken.

"Für Medikamente für neue Therapien verlangt die Branche nach umfangreicheren Lösungen. Denn die Sorgfalt bei der Medikamentenzubereitung nimmt zu", meint Forberger.

Gerätehersteller und Pharmafirmen verlangten eine Teileproduktion, bei der jeder Fertigungsschritt höchsten Qualitätsansprüchen gerecht und lückenlos dokumentiert werden müsse. Zudem werde die Gerätetechnik immer intelligenter und verlange aufwendigere medizinische Einwegprodukte. 

 

20 Jahre RoweMed AG

Im kommenden Jahr feiert der Medizintechnikhersteller RoweMed sein 20-jähriges Jubiläum. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 2000 entwickeln und produzieren 130 Mitarbeiter etwa 500 Produkte in den verschiedensten Ausführungen für die Herstellung, Zubereitung und Verabreichung von Medikamenten. „Unsere Produkte wie Schläuche und Filter finden besonders in der Onkologie, Intensivmedizin und Anästhesie Anwendung“, so Forberger. „Dabei ist die Hygiene natürlich das A und O in unserer Produktion.“ Regelmässig finden Kontrollen der Reinräume statt. Und die Mitarbeiter dürfen diese nur durch zwei Schleusen verlassen und betreten.

 

Quelle: Parchimer Zeitung, Christina Köhn

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